Alumni geben Tipps

Drei ehemalige Phorms Schüler erzählen von ihren Erfahrungen nach dem Abitur
Fotos: Pixabay, Privat & Phorms Education SE | 2017/2

Isabella Rödl (18),

Abi- und IB-Jahrgang 2017 auf dem Phorms Campus München

Mein Schülerpraktikum bei der Polizei München hat meinem Bild vom Arbeitsfeld der exekutiven Gewalt klare Konturen geben. Als Agent bzw. Polizist übernimmt man in der Gesellschaft eine Vorbildfunktion, die Wert- und Normvorstellungen an alle Bürger – vor allem an den Nachwuchs – vermitteln soll. Diese Aufgabe möchte ich in Zukunft erfüllen, um Kriminalität aller Art zu bekämpfen. Zunächst werde ich Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität München studieren, da ich für eine erfolgreiche Bewerbung beim FBI einen Bachelor benötige. Dieser Studiengang soll mir auch Grundlagen für den Bereich Cyber-Kriminalität mitgeben.

Mein Tipp: Mein Mathelehrer hat uns immer gesagt, dass das Leben nicht fair ist. Damit meint er, dass man nach Misserfolgen nicht sofort aufgeben soll. Strebe daher deinen Traum für die Zukunft weiterhin an. 

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Fiona Beckmann (19),

Abi- und IB-Jahrgang 2016 auf dem Phorms Campus München

Mir war eigentlich schon immer klar, dass ich nach dem Abi nicht direkt studieren, sondern mich erstmal ein bisschen selbst zurechtfinden wollte. Ich bin in der Zeit nach Indonesien, Vietnam und Kuba gereist. Während meines Praktikums beim TV-Sender „Welt der Wunder“ habe ich herausgefunden, dass ein Schreibtisch-Job nichts für mich ist, ich das Feld „Kommunikation“ aber sehr spannend finde. Ich habe mich dann für das Fach Kommunikationswissenschaften an Unis in unterschiedlichen Ländern beworben. Während ich auf die Antworten der Universitäten wartete, absolvierte ich Praktika in der zahnmedizinischen Richtung, in der Onlineredaktion des Magazins „Instyle“ und zuletzt im Start-up-Inkubator „Media Lab Bayern“. Als ich die Antworten der Unis erhalten habe, war ich überglücklich und entschied mich relativ schnell für Amsterdam. Mein Studiengang besteht aus 53 Nationalitäten und ich habe jetzt schon super tolle Menschen kennengelernt.

Mein Tipp: Wenn ihr euch nicht sicher seid, was ihr lernen wollt, rate ich euch zu einem Gap Year. Wir sind jetzt noch so jung und haben Zeit, viel zu reisen, zu entdecken und über uns selbst herauszufinden.

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Lukas Littmann (20),

Abi-Jahrgang 2015 auf dem Phorms Campus Berlin Mitte

Ich studiere im 4. Semester Politikwissenschaften an der Freien Universität zu Berlin. Schon in der 10. Klasse habe ich großes Interesse für Politik entwickelt, das ich bei Phorms durch verschiedene Veranstaltungen während der Oberstufe festigen konnte. Als jeder sich dann gegen Ende des Abiturs überlegte, was er danach machen will, war für mich klar, dass ich Politik studieren möchte. Meinen Schwerpunkt habe ich auf Europapolitik gelegt und ab Januar 2018 werde ich ein Auslandssemester an der Universität Kopenhagen absolvieren.

Mein Tipp: Allen angehenden Abiturienten kann ich nur empfehlen, sich nicht wegen der Frage „Was mache ich nach dem Abitur?“ das Leben allzu schwer zu machen. Es ist völlig normal, wenn man mit 18 Jahren noch nicht weiß, was man machen möchte. Man kann zum Beispiel auch einfach eine Uni-Vorlesung besuchen, ein Praktikum machen oder vielleicht findet man auf einer kleinen Rundreise durch Europa das Wunschziel. Viele sagen auch, man soll sein Hobby nicht zum Beruf machen – doch warum nicht, wenn es einem Spaß macht?!

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2017/2
Fotos: Pixabay & Phorms Education SE